1. Tag auf Sansibar | Einkaufen auf dem Markt

Heute war unser erster Tag auf Sansibar. Wir sind sehr früh aufgewacht und dann gleich zum Strand gegangen um den Sonnenaufgang zu sehen. Zuerst dachte ich, wir hätten ihn verpasst, bzw. die Sonne wäre garnicht zu sehen, da es schon so hell war. Dann kam sie aber! Das war mein erster Sonnenaufgang über dem indischen Ozean und er war grandios. Die Sonne war richtig groß und rot!

 Um diese Uhrzeit waren auch schon die ersten Fischer unterwegs. Sie standen im seichten Wasser (es war Ebbe) und haben etwas aus dem Meer geholt. Wir haben zwar noch nicht rausgefunden, was sie genau da machen, aber das schaffen wir schon noch.

Danach haben wir uns noch mal für 2 Stunden aufs Ohr gelegt. Später gabs dann Frühstück im Restaurant, was wirklich gut war. Die Hotelmanagerin sagte uns, dass der Fahrer auf einen nahegelegen Markt zum Einkaufen fahren würde und da haben wir uns natürlich angeschlossen. Bei der ca. 15 minütigen Fahrt habe ich dann die Umgebung zum ersten mal bei Helligkeit gesehen. Es ist alles sehr grün und es gibt viele Felder auf denen Gemüse angebaut wird und wo Kühe und Ziegen weiden. Es gibt keine Kuhherden, sondern lediglich einzelne Tiere. Überall sind Menschen und arbeiten auf den Feldern.

Die Gegend hier ist touristisch nicht sehr erschlossen. Es gibt zwar bei uns am Strand noch ein paar weitere Hotelanlagen, aber im Landesinneren findet man nur Dörfer und Felder. Die Dörfer sind alle sehr ärmlich, wobei es da auch Unterschiede gibt.

Auf dem Markt waren wir dann natürlich die einzigen Weissen. Der Markt war ungefähr 20x20m groß und bestand  aus feststehenden Holzständen. Einge Stände waren auch unbesetzt. Es gab nur Obst und Gemüse, also keine Tiere. Wir haben dann Zwiebeln, Tomaten, Auberginen und Paprika gekauft. Das entspricht auch nahezu der kompletten Gemüseauswahl. Kartoffeln oder Süßkartoffeln hätte es noch gegegen. Zusätzlich haben wir noch einige Zitronen (oder Limetten?!) und Rambutan (sehr ähnlich wie Litchi) gekauft. 

Um den Markt herum gab es noch einige kleine Läden in denen man Reis, Bohnen und andere Lebensmittel kaufen konnte. Es gab auch einige Fertigprodukte, wie z.B. Tomatenpaste. Wir waren schon ein wenig die Attraktion hier. Sehr viele Weisse kommen wohl nicht zum Einkaufen her. Der Markt war auch eher für die Einheimischen gedacht. Dementsprechend wurden wir kritisch und neugierig beäugt.

Da ich ja vorher noch nie in Afrika war, ist das alles sehr beeindruckend für mich. Es ist so, wie man es aus Dokumentarfilmen oder von Bildern her kennt. Aber mitten drin zu stehen ist dann doch noch mal etwas anderes. Man kann sich mit Englisch weitestgehend verständlich machen, aber ohne unseren Fahrer wären wir wohl doch ein wenig aufgeschmissen gewesen. Er hat immer wieder bei den Händlern nachgefragt und für uns verhandelt.

Nach dem Markt haben wir noch kurz bei einem Supermarkt Halt gemacht, in dem es dann alles gab, was man sich als Europäer so wünscht. Dosenbohnen, Cola, Nudeln, etc. Wir haben uns aber lediglich mit Wasser und Nudeln eingedeckt.

Der restliche Tag war sehr entspannt. Wir sind noch ein wenig in den Pool und ins Meer gegangen (der Pool war kalt und das Meer total warm). Abends haben wir dann gemeinsam gekocht und den Tag ausklingen lassen.

Für morgen haben wir noch nichts konkretes geplant, aber uns wird schon was einfallen…

Dieser Beitrag wurde unter Urlaub abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

achtzehn + sieben =