3. Tag auf Sansibar | Schnorcheln

Heute Morgen sah das Wetter gar nicht gut aus. Der Himmel war wolkenbehangen und es war eher düster. Eigentlich hatten wir uns für heute ja vorgenommen Schnorcheln zu gehen. Natürlich haben wir dann beim Frühstück diskutiert, ob das so Sinn macht. Am Ende haben wir uns dann doch entschieden zu gehen und es war eine gute Entscheidung.

Wir wurden von zwei jungen Sansibaris mit einem kleinen Bus abgeholt. Ausgemacht war, dass wir mir dem Boot zur Insel Mnemba, nordöstlich von Sansibar, fahren und dort dann bei einem Riff schnorcheln gehen. Da heute Morgen Ebbe war, konnten wir nicht mit dem Boot direkt bei uns am Strand losfahren, sondern mussten erst ca. 15 Minuten mit dem Auto nach Norden.

Wir sind durch 2-3 Dörfer gekommen, die alle sehr ähnlich zu dem waren, das ich gestern gesehen habe. Diese Dörfer gehöhren dennoch alle zu Matemwe, dem Ort in dem unsere Villa liegt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie eigene Namen haben, aber es scheint nicht so zu sein. Im Dorf in dem wir dann ausgestiegen sind, war dann nämlich der Fischmarkt von Matemwe. Es scheint also noch dazu zu gehören.

Dort sind wir dann in ein kleines Boot umgestiegen, das gerade genug Platz für uns alle hatte. Begeitet wurden wir von unserem Guide und einem Bootsfahrer. Alles war sehr alt und runtergekommen, hat aber noch funktioniert. Auf der Ostseite von Sansibar verläuft parallel zum Strand ein Riff, so dass man nicht einfach mit dem Boot nach draußen fahren kann. Wir mussten erst eine Weile parallel zur Insel fahren bis wir zu einer Stelle gekommen sind, an der man wohl das Riff passieren kann. Das haben wir dann dort auch gemacht. Das Wetter war immernoch ein wenig düster und das Meer hatte ein wenig Seegang. Hat irre Spass gemacht mit der kleinen Nussschale gegen die Wellen zu fahren. Als wir dann vor der Insel Mnemba angekommen sind, hat sich schlagartig die Farbe des Wassers verändert. Es war nun hellblau/ türkis. Einfach sensationell! Vor Mnemba haben wir dann Anker geworfen. Auf die Insel selbst darf man leider nicht, da sie zu einem Hotelressort gehört. Hier muss man in der Hauptsaison wohl ca. 1.500,- Euro anlegen, pro Tag versteht sich. Das hatten wir natürlich nicht vor. Mit uns waren an dieser Stelle noch mindestens 10 andere kleine Boote mit Leuten, die sich zum Tauchen oder Schnorcheln aufgemacht hatten.

Das Wasser war warm und sehr klar. Wir sind dann das ganze Riff entlang geschnorchelt. Ich bin immernoch total  begeistert. Es gab jede Menge Fische. Ich muss unbedingt mal nachschauen, was wir da alles gesehen haben. Was ich sehr beeindruckend fand, waren die Seesterne! Riesengroß und in vielen verschiedenen Farben lagen sie auf den Steinen im Meer. Mittlerweile hatte auch sich auch das Wetter gemacht, so dass wir strahlenden Sonnenschein hatten. Ich habe nun auch einen kleinen Sonnenbrand auf dem Rücken.

Wir sind dann noch an die südliche Spitze der Insel geschwommen und dort auch an den Strand gegangen. Ist zwar verboten, hat aber keiner gemerkt 🙂 Der Ort wirkt wie aus einem Werbefilm! Leider mussten wir irgendwann wieder den Rückweg antreten. Da das Wasser nun höher Stand wurden wir direkt bei unserer Villa am Strand abgesetzt.

Zuhause haben wir dann noch das Essen gegessen, das wir eigentich auf dem Boot zu uns nehmen wollten. Es gab Reis und Fisch, den die Frau des jungen Sansibari zubereitet hatte. Dazu noch eine Art Soße aus Bohnen. Seht lecker! Auf dem Boot gab es Bananen, Mangos und Melonen. Das bekommt man auf Sansibar überall. Ebenfalls total lecker.

Heute Abend haben wir dann noch eine kleine Bar enteckt, die zu einem Hotel gehört, das nur ca. 5 Gehminuten von unserer Villa entfernt liegt. Sehr nett und angenehm. Ich denke hier werden wir auf jeden Fall wieder herkommen.

Für morgen haben wir uns vorgenommen die Spice Tour zu machen. Es bleint also spannend.

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