7. Tag Fahrt nach Buchara | Urlaub Usbekistan 2016

Eigentlich wollten wir heute ja die Ersten sein, die das Jurtencamp verlassen, aber da haben uns die Koreaner einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die waren nämlich schon um 5.00h beim Frühstück und sind dann gleich los gefahren. Ich habe keine Ahnung, was die geritten hat.

Blick zurück in die Wüste

Blick zurück in die Wüste

Wir sind gegen 9.00h los gekommen und haben uns auf den Weg nach Buchara gemacht. Zurück ging es wieder durch die Wüste, wo wir nochmals atemberaubende Aussichten und Ausblicken genießen konnten.
Ich möchte definitiv noch mal in die Wüste und auch sehr gerne eine Kameltour machen. Im Jurtencamp gab es zwar die Möglichkeit auf einem Kamel zu reiten, jedoch nur 5 Minuten im Kreis. Das hat mich dann doch sehr ans Ponyreiten meiner Mädels erinnert. Dann lieber eine echte Tour auf dem Kamel.

Quelle in der Wüste

Quelle in der Wüste

Auf halbe Weg mach Buchara haben wir dann an etwas halt gemacht, was ich wieder Oase nennen würde: die restaurierten Reste eine Karawanserei. Man konnte noch die Grundmauern und somit den Grundriss sehen. Daneben war ein Gebäude mit einer Kuppel, das über einer Quelle gebaut war. Das Gebäude und die Kuppel umschließen die Quelle vollständig uns sorgen dafür, dass das Wasser nicht verdunsten kann. Im Gebäude ist es angenehm kühl. Da hat man sich wohl gerne aufgehalten.

Überreste der Karawanserei

Überreste der Karawanserei

Solche Karawansereien waren früher alle 40 km zu finden. Das ist in ungefährt die Strecke eines Tagesrittes einer Karawane. Wobei Tagesritt falsch ist, da sich die Karawanen auf Grund er Hitze immer nachts bewegten. Kann ich gut verstehen.

In Buchara angekommen, wurden wir sehr überrascht. Uns erwartet mitten in der Wüste eine Oase, tatsächlich wie aus 1001 Nacht. Die Altstadt ist komplett neu hergerichtet und wunderschön. Auch unser Hotel war ein Volltreffer.

Hotelzimmer in Buchara

Hotelzimmer in Buchara

Nach dem Einchecken haben wir gemeinsam mit unserem Reiseführer die Stadt erkundet. Es existieren drei Plätze, große mit Kuppeln überdachte Kreuzungen, an denen schon früher Handel getrieben wurde. Auch heute sind hier noch viele Geschäfte mit Stoffen und Schals, Bilder und Messern, vor allem für Touristen. Überall ist sehr viel Leben. In der Stadt existiert eine ganz besondere Atmosphäre, die ich sehr mag.

Buchara

Buchara

Beim Spaziergang durch die Stadt haben wir schon die ersten Plätze angeschaut, die Führung durch die Stadt folgt dann morgen.

In Buchara habe ich dann auch ein Mitbringsel für mich selbst gefunden. Aus Sansibar hatte ich ja schon drei kleine Bilder mit Türen und Toren mitgebracht und aus Usbekistan sind es nun drei als Kaligraphie gemalte Derwische geworden. So langsam füllen sich die Wände in unserer neuen Wohnung…

Der Künstler meiner Derwischbilder

Der Künstler meiner Derwischbilder

Den Abend haben wir dann zunächst in einem schönen Restaurant und dann im wunderbaren Innenhof unseres Restaurants ausklingen lassen. Der Innenhof ist sehr ruhig und der ideale Ort um ein wenig zu entspannen und Bilder auf Facebook zu posten. Oder eben auch um den Blog zu füllen.

Innenhof unseres Hotels

Innenhof unseres Hotels

Morgen geht es, wie gesagt, zur Stadtführung. Ich bin schon sehr gespannt drauf, da Buchara eine ganz andere Stadt als Samarkand ist. Andere Gebäude und vor allem eine ganz andere Stimmung.

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