Mal wieder auf einem BarCamp

Ich war mal wieder auf eine BarCamp. Nachdem ich im vergangenen Jahr beim Wirtschaftsjunioren-BarCamp und beim Business Podcast BarCamp stand heute das 1. Freiburger Educational BarCamp #Fredu17 in Freiburg auf dem Programm.

Educational BarCamp Freiburg

Educational BarCamp Freiburg

Die Uni Freiburg hat dieses BarCamp organisiert und es geht um Lernen im digitalen Zeitalter, Blended Learning und so weiter. Da ich ja gerade dabei bin im Rahmen meines Podcast zum Projektmanagement im Maschinenbau und der dazugehörigen Online-Bibliothek dabei bin meine Seminare auch online zur Verfügung zu stellen, ist das natürlich für mich fast ein Pflichttermin.

Heute haben sich dann also insgesamt wohl so 70 Teilnehmer in Freiburg versammelt. Sehr viele aus dem universitären Bereich und leider nur wenige Unternehmer und Anwender/ Anbieter von digitalen Lerninhalten.

Vorstellungsrunde

Vorstellungsrunde

Nach der üblichen Vorstellungsrunde und der Sessionplanung ging es dann auch gleich los.

Gestartet hat das BarCamp für mich mit einer Session von Dejan (@DejanFreiburg) zum Lernen und Lehren im 21. Jahrhundert. Dejan arbeitet für D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e.V. und konnte einiges zu Kompetenzen, die wir in Zeiten von Digitalisierung benötigen erzählen. Dejan ist ein feuriger Verfechter der Chancen, die uns Digitalisierung bietet. In der Runde ist das nicht bei allen auf fruchtbaren Boden gefallen und so hat sich zu meiner Verwunderung eine sehr digitalisierungs-kritische Diskussion entwickelt, die sich hauptsächlich um die damit verbundenen Risiken drehte. Insgesamt wurde auch der Nutzen von digitalen Lerninhalten in Frage gestellt, was mich gerade auf diesem BarCamp sehr überrascht hat.

Sessionplanung

Sessionplanung

Für die zweiten Session, nach der Mittagspause, habe ich mich für eine Präsentation zum Game Based Learning entschieden. Zwei Mitarbeiter von BuGaSi Labs haben ihre Simulation vorgestellt. Ich hatte eigentlich eine komplett computerbasierte Simulation erwartet. Vorgestellt wurde dann jedoch ein Simulation, die sich wohl am besten in einem Präsenzsetting umsetzen lässt. Das Planspiel ist dabei sozusagen der „Träger“ für ein themenspezifisches Lernen, was ich als Grundidee sehr spannend finde. Im Moment arbeite ich ja an einer Weiterentwicklung meines Projektmanagement-Planspiels, so dass ich hier einiges an neuen Ideen mitnehmen konnte.

Die dritte Session wurde dann von Gernot (@gernotk) gehalten, der für Microsoft arbeitet. Er stellte einige Möglichkeiten vor, wie man mit einfachen Mitteln aus Powerpoint, Skype und Camtasia E-Learning-Videos erstellen kann. Viele der Tricks kannte ich schon, aber auch hier war wieder einiges Neue für mich dabei.

Die letzte Session habe ich mit dann geschenkt, da ich noch einen familiären Termin habe und so sitze ich nun schon wieder im Zug nach Pforzheim.

Ich fand das BarCamp sehr spannend, auch wenn es irgendwie nicht ganz an die BarCamps heran kam, die ich bisher besucht habe. Eine wesentlich Erkenntnis ist, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen und es keine großen Geheimnisse gibt, die ich nicht kenne. Das gibt mir nun eine größere Sicherheit bei der Online-Umsetzung meiner Seminare.

Ich bin sehr gespannt, was sich hier in Zukunft noch tun wird und ich denke, wenn es nächstes Jahr wieder ein Educational BarCamp in Freiburg gibt, bin ich wieder dabei.

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