2. Tag Reise nach Kokand uns in Fergana-Tal | Urlaub Usbekistan 2016

Heute war bereits um 8.00h losgefahren. Es ging ganz in den Osten des Landes nach Kokand und ins Fergana-Tal.

Das Fergana-Tal ist bekannt für seine Seidenspinnereien und -webereien. Aber dazu später mehr.

Zunächst sind wir raus aus Tashkent und ca. 2 Stunden gefahren, bis wir an den Fuß der Hügel gekommen sind, die das Fergana-Tal vom Rest des Landes trennen.

Kamtschik-Pass

Kamtschik-Pass

Mit dem Auto ging es dann über den Kamtschik-Pass nach oben; mit sensationellen Ausblicken ins Tal und einer grandiosen Berglandschaft. Alle Tunnel und Brücken sind militärisch bewacht, da sie eine strategische Bedeutun für Usbekistan haben. Das Land ist hier nur sehr schmal und umgeben von Kirgisistan und Tadschikistan. Sicherheit geht hier vor.

Kühe auf dem Pass

Kühe auf dem Pass

Aus diesem Grund gab es auch noch mal eine große Polizeistation, die den gesamten Verkehr von und nach Fergana überwacht. Wir mussten auch hier unsere Reisepässe vorzeigen.

In Kokand haben wir dann wir die Juma-Moschee besichtigt. Besonders sind hier die 98 Holzsäulen (im Islam gibt es 99 Worte für Gott. Jede Säule steht für ein Wort und die 99. Säule ist das Minarett).

Juma-Moschee

Juma-Moschee

Sehr fand ich den Khudaja-Khan-Palast ind Kokand. Er ist auf seiner Vorderseite komplett mit bunten Mosaik geschmückt. Auch hier haben wir natürlich die Ausstellung besichtigt.

Khudjar-Khan-Palast

Khudjar-Khan-Palast

Auf der Weiterfahrt nach Fergana stand noch der Besuch einer Keramikwerkstatt auf dem Programm. Hier ist alles Handarbeit, von der Herstellung der Teller, Kannen und Tassen, bis hin zu den beeindruckenden Mustern.

Teller und Platten

Teller und Platten

Ganz besonders spannend fand ich, dass ganze Wandfliesenensembles von Hand bemalt werden. Alles sehr filigran.

Kachen bemalen

Kachen bemalen

Zum Tagesabschluss waren wir noch in Margilan, der „Hauptstadt der usbekischen Seidenindustrie“. Naja, ich habe ein anderes Verständnis von Industrie, denn auch hier ist sehr viel Handarbeit. Wir waren leider schon sehr spät dran, so dass viele Produktionsanlagen nicht mehr in Betrieb waren.

Webstuhl

Webstuhl

Wir konnten dennoch den ganzen Herstellungsprozess, vom Cocon der Seidenraupe, bis zum Weben der Stoffe anschauen. Durch die Art und Weise der Herstellung ergeben sich die ganz speziellen „verschwommenen“ Muster der Stoffe. Gekauft haben wir heute nichts, dann morgen steht ja noch der Besuch auf dem Basar an.

Webmaschine

Webmaschine

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1. Tag Tashkent | Urlaub Usbekistan 2016

Heute haben wir uns Tashkent, die Hauptstadt Usbekistans angeschaut. Giorgiy, unser Reiseführer, der uns die gesamten 2 Wochen begleiten wird, hat uns zunächst die Barak-Khan-Medrese zusammen mit der Tillya-Sheikh-Moschee gezeigt.

Die Medrese und die Moschee sind zusammen mit einem Mausoleum und der Aufbewahrungsstätte für einen der ersten handgeschriebenen Korane rund um einen großen Platz angeordnet. Heute war Freitag und die Vorbereitungen für das große Freitagsgebet waren in vollem Gange. Leider waren wir zum Gebet nicht mehr dort. Ich hätte gerne gesehen, die der ganze Platz voll ist mit Gläubigen.

Chorsu-Markt

Anschließend sind wir dann zum Chorsu-Markt gefahren. Eigentlich hatten wir ja einen alten orientalischen Markt erwartet. Angetroffen haben wir dann aber zunächst eine moderne Markthalle, in der es Fleisch, Käse, usw. zu kaufen gab. Um die Markthalle rum waren dann verschiedene Bereiche mit Obst und Gemüse, Haushaltsartikel und Brot angeordnet.

Chorsu-Markt

Das Fladenbrot ist übrigens richtig gut. In der Mitte sind unterscheidliche Muster mit einem Fladenbrotstempel angebracht. Wir müssen uns natürlich unbedingt so einen Stempel kaufen. Aber ich denke,wir werden noch auf einige Märkte kommen.

Nach dem Besuch auf dem Basar sind wir mit der Tashkenter U-Bahn gefahren. Ein richtig tolles Erlebnis. Jede Station ist unterschiedlich gestaltet und widmet sich einem anderen hostorischen Thema. Ach übrigens: Eine U-Bahnfahrt kostet 1.000 Som. Das sind ungefähr 20ct. Da kann man nicht meckern.

Denkmal

Zum Tagesabschluss waren wir dann noch im Museum für angewandte Kunst. Eigentlich hatte ich dort nicht viel erwartet, es gab aber einen tollen Überblick über die verschiedenen Handwerke, die es in Usbekistan gibt: Seidenspinnerei und -weberei, Töpferei, Holzschnitzerei, usw. Jede Region hat dabei ihre unterschiedlichen Muster und Farben.

Tashkent

Am Ende war das ein sehr langer und anstrengeder Tag, den wir bei einem Abendessen auf der Dachterasse des Hotel Mir, direkt gegenüber haben ausklingen lassen.

Morgen fahren wir ca. 5 Stunden ins Fergana-Tal um dort die Seidenspinnereien und Seidenwebereien anzuschauen. Ich bin sehr gespannt, wie das wird.

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Anreise nach Tashkent | Urlaub Usbekistan 2016

Seit gestern Nacht bin ich also in Tashkent.

Die Anreise von Frankfurt mit einem Direktflug der Usbekistan Airways war völlig unspektakulär.

Abfahrt von Pforzheim

Um 6.30h ging es von Pforzheim los mit der Bahn nach Frankfurt. Der Check-in war dann auch schnell erledigt und nach kurzer Zeit und einem Frühstück gings dann auch schon los.

Abflug mit Usbekistan Airways

Die Flugdauer betrug 5.30h, so wie geplant, so dass ich dann um 21.40h Orztzeit in Tashkent gelandet bin.

Der International Airport Tashkent scheint nur ein Terminal zu haben und da wir zu diesem Zeitpunkt wohl auch das einzige Flugzeug waren ging auch die Abfertigung zügig.

Über den Wolken

Immer wieder ungewohnt sind für mich dann doch die Passkontrollen. Das wird hier verständlicherweise sehr genau genommen.

Abgeholt wurde ich dann von Joy und unserem Reiseleiter Giorgi, der uns direkt in unser Hotel in Tashkent, das Hotel Gloria, brachte. Sehr schönes Hotel mit einem gant tollen Zimmer.

Heute waren haben wir uns erst mal Tashkent angeschaut, aber das ist eine andere Geschichte…

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Ich nehm dann mal ab…

So, der Sommer ist rum und ich habe mir ein paar Pfunde angefuttert. Heute Morgen hat die Waage über 90kg angezeigt und das ist deutlich zu viel.

Ich will wieder eine „7“ vorne sehen! Ich hatte das schon mal, ist aber schon ein paar Jahre her!

So sah das bisher aus.

So sah das bisher aus.

Letzte Woche bin ich dann durch Zufall über den 321blog gestolpert. Hier gibt es das Abnehmduell, dass nun sozusagen in der „Weihnachtsedition“ stattfindet. Da ich ein wenig Druck von außen ganz gut gebrauchen kann, mache ich da jetzt mal mit.

Jeden Dienstag wird gewogen und das Gewicht dann in eine Tabelle eingetragen. Zusätzlich muss man regelmäßig bloggen, was ich zum Start auch schon getan habe.

Ab sofort wird also wieder gelaufen, geschwommen und am Montag Abend Hockey gespielt. Zusätzlich versuche ich wieder mehr auf meine Ernährung zu achten. Ich werde hier schreiben, wie mir das gelingt.

Am 22.12. ist das Abnehmduell dann zu Ende und der Gewinner bekommt von allen Teilnehmern 10,-. Eigentlich ein schönes Weihnachtsgeschenk, oder?!

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3. Tag auf Sansibar | Schnorcheln

Heute Morgen sah das Wetter gar nicht gut aus. Der Himmel war wolkenbehangen und es war eher düster. Eigentlich hatten wir uns für heute ja vorgenommen Schnorcheln zu gehen. Natürlich haben wir dann beim Frühstück diskutiert, ob das so Sinn macht. Am Ende haben wir uns dann doch entschieden zu gehen und es war eine gute Entscheidung.

Wir wurden von zwei jungen Sansibaris mit einem kleinen Bus abgeholt. Ausgemacht war, dass wir mir dem Boot zur Insel Mnemba, nordöstlich von Sansibar, fahren und dort dann bei einem Riff schnorcheln gehen. Da heute Morgen Ebbe war, konnten wir nicht mit dem Boot direkt bei uns am Strand losfahren, sondern mussten erst ca. 15 Minuten mit dem Auto nach Norden.

Wir sind durch 2-3 Dörfer gekommen, die alle sehr ähnlich zu dem waren, das ich gestern gesehen habe. Diese Dörfer gehöhren dennoch alle zu Matemwe, dem Ort in dem unsere Villa liegt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie eigene Namen haben, aber es scheint nicht so zu sein. Im Dorf in dem wir dann ausgestiegen sind, war dann nämlich der Fischmarkt von Matemwe. Es scheint also noch dazu zu gehören.

Dort sind wir dann in ein kleines Boot umgestiegen, das gerade genug Platz für uns alle hatte. Begeitet wurden wir von unserem Guide und einem Bootsfahrer. Alles war sehr alt und runtergekommen, hat aber noch funktioniert. Auf der Ostseite von Sansibar verläuft parallel zum Strand ein Riff, so dass man nicht einfach mit dem Boot nach draußen fahren kann. Wir mussten erst eine Weile parallel zur Insel fahren bis wir zu einer Stelle gekommen sind, an der man wohl das Riff passieren kann. Das haben wir dann dort auch gemacht. Das Wetter war immernoch ein wenig düster und das Meer hatte ein wenig Seegang. Hat irre Spass gemacht mit der kleinen Nussschale gegen die Wellen zu fahren. Als wir dann vor der Insel Mnemba angekommen sind, hat sich schlagartig die Farbe des Wassers verändert. Es war nun hellblau/ türkis. Einfach sensationell! Vor Mnemba haben wir dann Anker geworfen. Auf die Insel selbst darf man leider nicht, da sie zu einem Hotelressort gehört. Hier muss man in der Hauptsaison wohl ca. 1.500,- Euro anlegen, pro Tag versteht sich. Das hatten wir natürlich nicht vor. Mit uns waren an dieser Stelle noch mindestens 10 andere kleine Boote mit Leuten, die sich zum Tauchen oder Schnorcheln aufgemacht hatten.

Das Wasser war warm und sehr klar. Wir sind dann das ganze Riff entlang geschnorchelt. Ich bin immernoch total  begeistert. Es gab jede Menge Fische. Ich muss unbedingt mal nachschauen, was wir da alles gesehen haben. Was ich sehr beeindruckend fand, waren die Seesterne! Riesengroß und in vielen verschiedenen Farben lagen sie auf den Steinen im Meer. Mittlerweile hatte auch sich auch das Wetter gemacht, so dass wir strahlenden Sonnenschein hatten. Ich habe nun auch einen kleinen Sonnenbrand auf dem Rücken.

Wir sind dann noch an die südliche Spitze der Insel geschwommen und dort auch an den Strand gegangen. Ist zwar verboten, hat aber keiner gemerkt 🙂 Der Ort wirkt wie aus einem Werbefilm! Leider mussten wir irgendwann wieder den Rückweg antreten. Da das Wasser nun höher Stand wurden wir direkt bei unserer Villa am Strand abgesetzt.

Zuhause haben wir dann noch das Essen gegessen, das wir eigentich auf dem Boot zu uns nehmen wollten. Es gab Reis und Fisch, den die Frau des jungen Sansibari zubereitet hatte. Dazu noch eine Art Soße aus Bohnen. Seht lecker! Auf dem Boot gab es Bananen, Mangos und Melonen. Das bekommt man auf Sansibar überall. Ebenfalls total lecker.

Heute Abend haben wir dann noch eine kleine Bar enteckt, die zu einem Hotel gehört, das nur ca. 5 Gehminuten von unserer Villa entfernt liegt. Sehr nett und angenehm. Ich denke hier werden wir auf jeden Fall wieder herkommen.

Für morgen haben wir uns vorgenommen die Spice Tour zu machen. Es bleint also spannend.

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2. Tag auf Sansibar | Strandspaziergang

Heute Morgen haben wir etwas länger geschlafen. Eines der Kinder, die mit uns hier sind hat heute seinen Geburtstag und den haben wir natürlich ein wenig gefeiert. Im Restaurant, zum Frühstück, gab es dann auch einen Kuchen für die Kleine und es wurde von der Kochtruppe laut (und schräg) gesungen.

Nach dem Frühstück sind wir dann zu einem Strandspaziergang aufgebrochen. Joy sagte, dass es auf Sansibar den feinsten Sand der Welt gibt und das glaube ich sofort. Der Sand hier ist wie weisses Pulver. Er bleibt überall kleben und kommt aus jeder Stofffalte raus. Ich bin ja mal gespannt, wie lange ich noch diesen Sand in meinem Kleidern finde.

Der Spaziergang am Strand war sehr entspannt. Es gab nur sehr wenige Händler oder Makler, die einem etwas verkaufen wollen und alle akzeptieren es sehr schnell und sehr freundlich, wenn man nicht interessiert ist. Überhaupt sind die Menschen hier alle sehr offen, freundlich und höflich. Es kann passieren, dass ein Fahrradfahrer, der einem entgegenkommt anhält, grüßt und nachfrägt wie es einem geht. Zuerst dachte ich immer, dass die uns etwas verkaufen wollen, aber sie waren einfach nur nett. Sehr außergewöhnlich!

Als wir dann an einem Hotel am Strand angekommen waren, haben wir dort noch etwas getrunken, um dann auf der Straße den Rückweg anzutreten. Zuerst sind wir noch an ein paar Hotels (darunter ein paar die noch im Bau waren) vorbei gekommen, aber dann waren wir quasi im Hinterland. Auf unserem Weg zur Strasse haben wir dann ein Dorf passiert, dass lediglich aus ein paar Wellblechhütten bestand. Die Kinder haben auf der Straße gespielt, die Frauen am Straßenrand gearbeitet oder gewaschen. Das war mit Sicherheit eines der ärmeren Dörfer.

Sansibar ist zu 95% muslimisch und so haben wir uns natürlich vorab entsprechend eingekleidet: Lange Hosen und ein langarmiges Shirt für mich und lange Röcke und Tücher über Kopf und Schulter für die Frauen. Auch hier wurden wieder neugierig beäugt. Angesprochen haben uns nur einige der Kinder, die ganz offensichtlich neugierig waren. Auf dem Weg vom Dorf zur Hauptstraße sind uns dann ganze Schulklassen entgegen gekommen (ganz offensichtlich war die Schule aus). Die Schüler haben alle blaue Hosen (Jungs) und blaue, lange Röcke (Mädels) getragen. Dazu hat dann entweder ein weisses Hemd oder ein weisses, langes Kopftuch (ich weiss nicht genau, wie man das nennt) gehört. Diese Kinder waren sehr viel offener und haben uns angesprochen. Sie wirkten alle sehr fröhlich und irgendwie aufgedreht (kommt wohl davon, wenn man den ganzen Tag in der Schule still sitzen muss; ist bei uns ja auch so). 

An der Hauptstraße, die zu unserem Dorf führt, sind wir dann weiter gelaufen. Die ganze Zeit ist und kein Taxi begegnet, was dafür spricht, dass hier tatsächlich wenige Touristen unterwegs sind. Fast alle Menschen sind hier zu Fuß unterwegs. Einige haben ein Fahrrad, aber der Rest bewegt sich zu Fuß den Straßen entlang. Wir hatten auf dem Rückweg noch einige sehr nette und freundliche Begegnungen mit Menschen, die uns entgegen kamen.

Den Rest des Tages haben wir dann wieder am Pool verbracht, gelesen und geredet. Eine sehr schöne Zeit!

Im Moment sitzen wir im Wohnzimmer und draußen regnet es. Für morgen haben wir geplant schnorcheln zu gehen. Ich bin ja mal gespannt ob das klappt.

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1. Tag auf Sansibar | Einkaufen auf dem Markt

Heute war unser erster Tag auf Sansibar. Wir sind sehr früh aufgewacht und dann gleich zum Strand gegangen um den Sonnenaufgang zu sehen. Zuerst dachte ich, wir hätten ihn verpasst, bzw. die Sonne wäre garnicht zu sehen, da es schon so hell war. Dann kam sie aber! Das war mein erster Sonnenaufgang über dem indischen Ozean und er war grandios. Die Sonne war richtig groß und rot!

 Um diese Uhrzeit waren auch schon die ersten Fischer unterwegs. Sie standen im seichten Wasser (es war Ebbe) und haben etwas aus dem Meer geholt. Wir haben zwar noch nicht rausgefunden, was sie genau da machen, aber das schaffen wir schon noch.

Danach haben wir uns noch mal für 2 Stunden aufs Ohr gelegt. Später gabs dann Frühstück im Restaurant, was wirklich gut war. Die Hotelmanagerin sagte uns, dass der Fahrer auf einen nahegelegen Markt zum Einkaufen fahren würde und da haben wir uns natürlich angeschlossen. Bei der ca. 15 minütigen Fahrt habe ich dann die Umgebung zum ersten mal bei Helligkeit gesehen. Es ist alles sehr grün und es gibt viele Felder auf denen Gemüse angebaut wird und wo Kühe und Ziegen weiden. Es gibt keine Kuhherden, sondern lediglich einzelne Tiere. Überall sind Menschen und arbeiten auf den Feldern.

Die Gegend hier ist touristisch nicht sehr erschlossen. Es gibt zwar bei uns am Strand noch ein paar weitere Hotelanlagen, aber im Landesinneren findet man nur Dörfer und Felder. Die Dörfer sind alle sehr ärmlich, wobei es da auch Unterschiede gibt.

Auf dem Markt waren wir dann natürlich die einzigen Weissen. Der Markt war ungefähr 20x20m groß und bestand  aus feststehenden Holzständen. Einge Stände waren auch unbesetzt. Es gab nur Obst und Gemüse, also keine Tiere. Wir haben dann Zwiebeln, Tomaten, Auberginen und Paprika gekauft. Das entspricht auch nahezu der kompletten Gemüseauswahl. Kartoffeln oder Süßkartoffeln hätte es noch gegegen. Zusätzlich haben wir noch einige Zitronen (oder Limetten?!) und Rambutan (sehr ähnlich wie Litchi) gekauft. 

Um den Markt herum gab es noch einige kleine Läden in denen man Reis, Bohnen und andere Lebensmittel kaufen konnte. Es gab auch einige Fertigprodukte, wie z.B. Tomatenpaste. Wir waren schon ein wenig die Attraktion hier. Sehr viele Weisse kommen wohl nicht zum Einkaufen her. Der Markt war auch eher für die Einheimischen gedacht. Dementsprechend wurden wir kritisch und neugierig beäugt.

Da ich ja vorher noch nie in Afrika war, ist das alles sehr beeindruckend für mich. Es ist so, wie man es aus Dokumentarfilmen oder von Bildern her kennt. Aber mitten drin zu stehen ist dann doch noch mal etwas anderes. Man kann sich mit Englisch weitestgehend verständlich machen, aber ohne unseren Fahrer wären wir wohl doch ein wenig aufgeschmissen gewesen. Er hat immer wieder bei den Händlern nachgefragt und für uns verhandelt.

Nach dem Markt haben wir noch kurz bei einem Supermarkt Halt gemacht, in dem es dann alles gab, was man sich als Europäer so wünscht. Dosenbohnen, Cola, Nudeln, etc. Wir haben uns aber lediglich mit Wasser und Nudeln eingedeckt.

Der restliche Tag war sehr entspannt. Wir sind noch ein wenig in den Pool und ins Meer gegangen (der Pool war kalt und das Meer total warm). Abends haben wir dann gemeinsam gekocht und den Tag ausklingen lassen.

Für morgen haben wir noch nichts konkretes geplant, aber uns wird schon was einfallen…

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Jetzt aber wirklich Sanisbar

Baggage Claim in Sansibar

Baggage Claim in Sansibar

Ich bin nun auf der Insel. Der Flug von Daressalaam hat nur knapp 25 Minuten gedauert und ich bin schnell auf Sansibar angekommen. Bei Nacht habe ich leider nicht sehr viel von der Insel von Oben gesehen. Auf dem Rückflug haben wir dann aber hoffentlich mehr Glück. Der Flughafen hier ist natürlich sehr klein, aber das Baggage Claim war dennoch spektakulär 🙂 

Joy hat mich dann schon mit einem Fahrer erwartet und wir sind noch ca. 1 Stunde vom Dlughafen auf die Ostseite der Insel gefahren. Mir war total entgangen, dass hier wohl Linksverkehr ist. Und was für einer! Wir waren erst ein paar Minuten unterwegs und ich dachte „Oh mein Gott, wir werden alle sterben!“ Unser Fahrer fuhr zwar s

ehr zivilisiert, aber irgendwie sind alle unterwegs wie die Henker. Da wird rechts und links überholt, am Seitenstreifen sind permanent Fußgänger unterwegs und einige Motorradfahrer haben das mit dem Linksverkehr wohl noch nicht mitbekommen (ist auch keine Schande. War mir ja auch entgangen). Dadurch, dass natürlich alles sehr schlecht beleuchtet ist (also eigentlich garnicht), hatte man auf dem Rücksitz immer wieder das Gefühl, dass es ziemlich knapp wird… Aber natürlich sind wir gut angekommen.

Flug nach Sansibar

Flug nach Sansibar

Mein Zeitgefühl ist noch ein wenig daneben. Das liegt wohl zum Einen daran, dass es hier schon um 18.30h dunkel wird und zum anderen, dass ich einfach ziemlich übermüdet bin. Ich bin nun seit fast 36 Stunden auf den Beinen ud habe in der Zeit nur ungefähr 2-3 Stunden gedöst.

Unsere Villa steht in einem eingezäunten Komplex mit insgesamt 5 Häusern. Wir haben die einzige Villa, das heisst ein Haus ganz für uns alleine (die anderen Häuser haben alle lediglich einzelne Zimmer, die vermietet werden). Dann gibt es noch ein großes Restaurant, dass dazu gehört und in dem wir eben noch richtig gut gegessen haben. Hinter dem Restaurant liegt der Pool und dahinter dann gleich der Strand. Das Meer habe ich nun zwar noch nicht gesehen, daber man kann es hören. Bin gespannt, auf den ersten Blick morgen früh.

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Anreise nach Sansibar… immernoch unterwegs…

Die ersten 24 Stunden meines Urlaubes sind schon vorbei (und zwar fast auf die Minute; in diesem Moment ist es  Sonntag, 17.14h) und ich bin noch immer nicht auf Sansibar. Eigentlich sollte ich ja jetzt gerade unterwegs zu unserer Villa sein, aber das hat so nicht geklappt.

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Flugzeug nach Dubai

Beim Start gestern war noch alles on time. Abfahrt mit der Bahn um 16.05h von Niefern nach München. Die hatte zwar auch schon ein paar Minuten Verspätung, aber ich hatte ja genügend Puffer am Flufhafen in München eingeplant. Dort sind wir dann mit etwas mehr als 1 Stunde Verspätung nach Dubai losgekommen. Die Maschine hatte wohl bei der Ankunft schon Verspätung und dann zieht sich das halt durch. Am Besten fand ich ja, dass ungefähr 100 Personen tatsächlich mehr als 1 Stunden lang Schlange am Bordingschalter gestanden haben. Leute: ihr habt nummerierte Plätze! Ihr müsst nicht die Ersten sein um die besten Plätze zu bekommen! Vielleicht doch zu viel am Pool in Mallorca eingeübt?!

Der Flug an sich war ziemlich unspektakulär, wenn auch mit wenig Schlaf. Durch die Verspätung war das Essen ungefähr um 1.30h durch und dann bleiben halt nur etwa 2 Stunden unruhiger Schlaf übrig. Irgendwie merke ich das jetzt schon…

"Whats your name?"

„Whats your name?“

In Dubai habe ich mir dann erst mal einen ganz großen Cappucino mit extra Shot gegönnt. Natürlich bei Starbucks. Danach war ich WACH! Der Flughafen in Dubei war schon sehr schick. Ich bin ja mal auf die Stadt gespannt. Auf dem Rückweg haben wir ja noch 3 Tage Stopp-Over in Dubai. Dann kann ich mehr sagen.

Wieder mit etwas Verspätung (30 Minuten oder so) ging es dann heute Morgen von Dubai weiter nach Daressalaam. Dieser Flug war teilweise ziemlich ruppig, was mich ein wenig überrascht hat. Beide Flüge waren übrigens mit der Emirates, was ich sehr empfehlen kann. Nettes Personal, gutes Essen, guter Service. So wie es halt sein soll.

Mir war schon klar, dass es hier in Daressalaam knapp werden würde. Geplant waren 45 Minuten zwischen Ankunft und Weiterflug nach Sansibar. Durch die Verspätung wurde es jetzt natürlich so richtig eng! Ich war der Erste aus dem Flieger und einer der Ersten an der Immigration, aber ab hier wurde es richtig langsam. Ich war ja noch nie in Afrika, aber die Organisation entspricht irgendwie dem, wie man sich das vorstellt. Die Pässe und 50US$ für das Visum wurden einbehalten und von einem Immigrationbematen in großen Stapeln irgendwo nach „Hinten“ getragen. Ich habe sogar extra noch einen Dringlichkeitsvermerk auf meinen Antrag bekommen. Dann geschah erst mal eine ganze Weile garnichts. Ich und ungefähr 100 Andere standen dich gedrängt in einer Halle und haben gewartet, was da jetzt passieren wird. Zu der Zeit wurde ich dann auch schon für meinen Weiterflug nach Sansibar aufgerufen (ich hatte vorsorglich schon mal online eingecheckt). Da war mir klar, dass es mit dem Flug nichts mehr wird. Irgendwann kam der Immigrationbeamte wieder mit dem dicken Stapel Pässe nach vorne und hat dann einen nach dem anderen aufgerufen. Hatte irgendwie was von Zeugnisausgabe. Hat aber alles in allem doch ganz gut funktioniert. Schon erstaunlich! (Ich war im Kopf schon dabei einen Prozess für die Jungs auszuarbeiten…).

Lange Rede kurzer Sinn! Meinen Weiterflug nach Sansibar habe ich verpasst. Die Damen bei Precision Air (meiner Airline für den Transfer nach Sansibar) waren aber total nett und haben mich jetzt auf den nächsten Flug (18.30h) umgebucht. Hat ein paar US$ gekostet, hält sich aber noch im Rahmen! Und ich durfte sogar kurz mit deren Handy telefonieren, weil ja zu der Zeit mein Empfangskomitee auf Sansibar auf mich gewartet hatte. Sind jetzt also alle informiert.

Jetzt sitze ich hier am Gate und warte bis mein Flug geht. Eben habe ich noch Geld gewechselt. Die Währung hier heisst Tansanische Schilling und kommt in großen Bündeln. 1 Euro entspricht ungefähr 2000 Tansanischen Schillingen. Das füllt den Geldbeutel ganz schön mit Papier! Ich habe auch noch ein paar USD geholt (das ist hier irgendwie so die Zweitwährung). Ein paar US$ ist gut! Ich habe alle Verfügbaren mitgenommen, nämlich 45 US$. Jetzt gibts hier keine mehr! Gerechnet wir mit einem großen Taschenrechner (ob der Punkt vor Strich kann? Ich hege Zweifel!) und Belege braucht hier auch kein Mensch.

Viel gesehen habe ich bisher noch nicht, freue mich jetzt aber total auf Sansibar und ehrlich gesagt auch auf ein Bett!
P.S. Bilder gehen mit dem Wifi hier leider niicht durch. Deshalb poste ich erst mal den Text und füge dann bei der nächsten Gelegenheit noch ein paar Bilder hinzu.

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Morgen gehts los!

Was man so alles braucht...

Was man so alles braucht…

Die Woche ist ganz schön schnell vergangen und nun gehts auch morgen schon los nach Tansania. Alle Dinge, die ich mitnehmen möchte liegen auf der Couch, die letzte Wäsche wird gerade noch gewaschen und morgen kommt dann alles in den Rucksack.

Ich freue mich sehr auf Sansibar. Eine Woche ausspannen, Seele baumeln lassen und nachdenken. Hatte ich schon lange nicht mehr.Wahrscheinlich komme ich mal wieder mit vielen neuen Ideen zurück 😉

Wir werden wohl insgesamt zu sechst sein und haben ein Haus der Sansibar Bahari Villas. Die Bilder sind sehr vielversprechend. Die Villas sind in Matemwe, auf der Nord-Ostseite von Sansibar, dem indischen Ozean zugewandt.

Das Wetter ist dort im Moment etwas kühler als bei uns, was ja eigentlich ganz gut ist. Sehr spannend finde ich ja: Sonnenaufgang ist um 6.30h und Sonnenuntergang um 18.30h. Der Tag wird also nicht so lang werden wie bei uns (hier kann man ja im Moment noch bis 22.00h bei Helligkeit draußen sitzen).

Mein Flieger geht morgen um 22.35h ab München. Das heisst ich habe morgen noch mal einen stressfreien Tag. Ich werde noch mal kurz ins Büro fahren, die letzten Einkäufe machen (hab doch tatsächlich die Sonnenmilch vergessen) und mich dann gemütlich um 15.00h in den Zug setzen. Mein Flug geht über Dubai nach Dar es Salaam. Danach habe ich dann noch einen kurzen Flug „rüber“ nach Sansibar. um 16.30h am Sonntag bin ich dann da.

Ich werde versuchen, hier ein wenig Reisetagebuch zu führen. Schaut also ab uns zu hier vorbei. Ich weiss zwar noch nicht, wie stabil das Internet auf Sansibar sein wird, aber ich hoffe doch mal, dass ich ab und zu einen Blogpost hier absetzen kann.

Pass auf euch auf. Ich bin dann mal weg…

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